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Die Geschichte dieser
Verbotsschilder
Der Rasen vor der Grundschule in Seckenheim (Stadtteil von Mannheim)
wurde immer wieder als Hundeabtritt benutzt. Bitten, Ermahnungen oder
sogar Drohungen seitens Lehrer und Schüler gegenüber
Hundebesitzern, die ihre Hunde dort auszuführten, wurden von
diesen ignoriert. Einen Zaun wollte man nicht errichten. Also
organisierte eine Lehrerin mit den Schülern einer 2. Klasse das
Aufstellen dieser handgefertigten und originellen Verbotsschilder.
Man beachte vor allem die Proportionen zwischen den Hunden und ihren
Exkrementen.
Kaum dass die Schilder standen, kam eine Dame und ließ ihren
Wau-Wau wieder auf dem Rasen sein Geschäft verrichten. Der
Hausmeister sah dies und sprach die Dame daraufhin an. Diese meinte,
ihr Hund mache wann, wo und wie er wolle. Mehr noch: Sie sammelte die
Verbotsschilder ein! Der Hausmeister drohte daraufhin mit einer
Anzeige, was aber die Dame nicht sehr zu beeindrucken schien, denn
mit den Schildern unterm Arm ging sie ihres Weges. Aber, siehe da:
Sie muss Gewissensbisse bekommen haben, denn am folgenden Morgen
standen die Schilder wieder auf ihrem Platz. Der Rasen vor der Schule
scheint seitdem sauberer geworden zu sein; jedenfalls fand ich dort
keine "Hundespuren" als ich diese Bilder im Frühjahr 2001
aufnahm.